Buch 1 - Kapitel 10 - Der verlorene Sohn (1)

Shownotes

Teddie und Eddie stehen vor neuen Herausforderungen:
Die Heizung bei Frau Stimmel ist ausgefallen und plötzlich ist es im ganzen Haus bitterkalt.
Während die beiden Mäuse nach einer Lösung suchen, erfahren sie mehr über das Leben ihrer lieb gewonnenen Freundin. Am Ende fassen Eddie und Teddie einen Entschluss, der alles verändern könnte.

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00:00:29: und herzlich willkommen zur zehnten Folge von.

00:00:33: der Quotenschwabe liest Eddie Erdmaus.

00:00:36: Ja, wir haben ein kleines Jubiläum und ich finde es total cool!

00:00:39: Und damit dich nicht so viel vorne weg erzählen und mach und tu, mache ich's heute ganz kurz und wünsche euch ganz viel Spaß mit der zehnte Folge aus dem ersten Eddie-Erdmauspuch und diese trägt den Titel Der verlorene Sohn Teil eins

00:01:29: Mir ist kalt

00:01:31: waren die ersten Worte des frisch aufgewachten Teddy-Abmaus.

00:01:35: Er weckte seinen Bruder Eddy, der ebenfalls zitternd in der Höhle in der Wand lag.

00:01:40: »Was ist denn hier los?«

00:01:42: fragte Eddy und schaute sich um.

00:01:44: Die wohlige Wärme der letzten Wochen war verschwunden – in der Hölle war es bitterkalt.

00:01:49: »Hier bin ich geworden!« riefen

00:01:50: beide wie aus einem Munde.

00:01:52: Sie wollten ihren Freund fragen was denn der Grund für die plötzliche Kälte sei.

00:01:57: So gemütlich war es die letzten Wochen gewesen Und jetzt, auf einmal sollten sie frieren.

00:02:06: Fünschte wir wärmen bei Mama zu Hause

00:02:08: in

00:02:08: unserer warmen Höhle,

00:02:10: sagte Teddy.

00:02:11: Auch Eddie musste kurz an Zuhause denken.

00:02:14: Den Winter die kalte Jahreszeit kannte er.

00:02:17: Doch Sie hatten den Winter immer versteckt und in der Hölle verbracht.

00:02:20: Im Herbst hatten sie Vorräte gesammelt um die kalten Tage zu überstehen ohne die Hölle zu

00:02:25: verlassen.".

00:02:27: Und morgen ihr zwei!

00:02:28: Begrüßtete Herr Spinnemann.

00:02:30: Ganz schön kalt heute, was?

00:02:33: Was ist denn hier los?

00:02:34: Wolltet hätte ich wissen.

00:02:37: Die Heizung ist mal wieder kaputt!

00:02:40: Was?

00:02:40: Ich habe hier nicht so kalte Grauschen und jetzt...

00:02:45: Ich hab vorher mitbekommen dass Frau Stimmel schon bei der Heizungsfirma angerufen hat.

00:02:50: Sie konnten ja aber nichts sagen wann jemand kommen wird um die Heizungen zu reparieren.

00:02:55: Die Firma hat wohl momentan sehr viel zu tun.

00:02:59: Was machen wir denn jetzt?

00:03:01: Und es ist so kalt.

00:03:03: fragte Eddie, Herr Spinemann überlegte und so saßen die drei in der Höhle und mussten frieren.

00:03:10: das Bild von der jungen Frau Stimmel dass noch immer vor Innenlag vergassen sie dabei komplett.

00:03:18: am besten wäre es ihr sucht euch etwas mit dem ihr euch ein warmes Nest bauen könnt.

00:03:23: das Mäuse doch eigentlich so.

00:03:24: oder

00:03:26: beendete Herr Spinnemann nach einiger Zeit das Schweigen.

00:03:30: Ja, Mäuse schon... Aber Erdmäuse eigentlich nicht!

00:03:34: Wir vergessen uns einfach in unserer Höhle in der Erde und bleiben dort bis es wieder warm

00:03:38: wird."

00:03:39: Erwiderte der Größere der beiden Mäuser.

00:03:41: Ach so?

00:03:43: Also ich würde an eurer Stelle etwas suchen, dass euch schön warm

00:03:47: hält.

00:03:48: Zum Beispiel die Wolle, die oben auf dem Dachboden bei Flecki ist.

00:03:53: Das könnte ich mir ganz gut vorstellen.

00:03:57: Aber

00:03:58: wie sollen wir den die Wolle hier heruntertransportieren?

00:04:01: dachte Eddie laut,

00:04:03: das ist euer Problem aber sollen wir nicht erst mal schauen wie es fleckig geht.

00:04:09: lasst uns auf den Dachboden gehen.

00:04:12: Bewegung hilft wenn einem kalt wird und Ablenkung lässt einen nichts zu sehr daran denken wie man friert.

00:04:20: also wanderten sie los.

00:04:22: Sie stiegen die ersten Stufen hinauf und bemerkten gar nicht, dass Frau Stimmel an diesem Morgen gar kein Frühstück gemacht hatte.

00:04:29: Sie bemerkte nichts, daß die alte Frau in eine Decke eingewickelt auf der Couch saß und eine Tasse Tee trank – sie wärmt es sich auch für die kalten Zeiten, die möglicherweise noch vor ihnen lag.

00:04:42: Was machen wir denn wenn die Kürze am Dachboden zu ist und Frau Stimmel oben aufgeräumt hat?

00:04:47: fragte Eddie.

00:04:49: Darüber machen wir uns Gedanken, wenn wir oben sind",

00:04:52: werte Herr Spinnemann ab und glättete wie auch am Vortag geschwind die Stufen nach oben.

00:04:58: Eddy und Teddy müdten sich ab um ihn zu folgen.

00:05:09: »Es

00:05:19: jammer mal nicht rum!«

00:05:20: meint Herr Spinnemann.

00:05:22: Oben angekommen, stellten sie mir der Leichterum fest, dass die Tür zum Dachboden nach wie vor offen stand.

00:05:28: Sie gingen hinein und riefen nach der Fledermaus – keine Antwort.

00:05:33: »Blecki!«

00:05:34: rief alle drei erneut, doch die Fledermaus reagierte nicht.

00:05:38: Sie suchten mit ihrem Blick in den Raum ab.

00:05:41: Blödsich rief Herr Spinnenmann.

00:05:43: »Da ist sie!

00:05:44: Sie hängt dort oben am Balken!«.

00:05:46: er pläderte zu ihr hinauf.

00:05:48: Eddie war wie er start.

00:05:50: Es stimmt dir wirklich!

00:05:51: Fledermäuse schliefen mit dem Kopf nach unten.

00:05:56: Wir versuchen mal, ob wir sie wecken können,

00:05:58: meinte Herr Spinnemann und kitzelte sich an der Nase.

00:06:02: doch Flecki reagierte nicht.

00:06:05: Scheinbar haben Fledermäuse einen sehr tiefen Schlaf,

00:06:08: sagte Teddy.

00:06:10: Vielleicht hält sie auch schon Winterschlaf,

00:06:13: ergänzte Herr Spinnenmann.

00:06:14: kein Wunder so kalt wie es geworden ist.

00:06:18: Aha, da ist er raus.

00:06:20: Kriegermäuse sind also Mäuse die einen Winterschlaf halten.

00:06:24: Herr Spinnemannickte!

00:06:25: Sie schlafen bis zu sechs Monate und wachen nur einmal kurz auf,

00:06:31: täte erstattet.

00:06:32: Sechs Monate?

00:06:33: Das würde ja bedeuten dass wir mit Fleckchen gar nicht mehr reden und spielen können solange wie hier sind.

00:06:38: richtig müssen wir im Frühjahr wieder zum Mama Maus

00:06:41: zurück.

00:06:43: Lass uns mal abwarten.

00:06:45: Hier in der Gegend ist es nicht so kalt wie in anderen Städten.

00:06:49: Vielleicht wacht sie ja auch nach zwei oder drei Monaten schon wieder auf.

00:06:54: Plötzlich begann Teddy jämmerlich zu weinen.

00:06:57: Herr Spinnemann und Eddie wussten gar nicht zurecht, was mit ihm los war und was sie machen sollten... Und Sie verstanden das jetzt auch nicht?

00:07:06: Teddy, mach ich den los!

00:07:08: Ist das wegen

00:07:09: Flecky?!

00:07:11: Jaaa!

00:07:13: Ich habe mich so darauf gefreut, mit ihr zu spielen.

00:07:16: Und auch dem ist mir es so... kalt!

00:07:19: Er begann wieder zu zittern.

00:07:21: Herr Spinnemann begann zu lachen.

00:07:24: Du tust ja gerade so als würde Fleckie nie mehr zurückkommen.

00:07:28: Die wacht schon wieder auf und dann habt ihr bestimmt noch Zeit miteinander zu spielen.

00:07:33: Aber das dauert sooo lange!

00:07:37: kam die prompte Antwort vom Mäuserich.

00:07:40: Wir können aber etwas gegen's frieren tun

00:07:43: sagte der Spinnen.

00:07:44: Mann,

00:07:45: schau mal hier!

00:07:46: Der Karton mit der Wolle liegt immer noch so wie wir ihn gestern ungeworfen hatten.

00:07:50: Schnipst doch hinein und wärmt dich darin auf.

00:07:54: Schwupps war Teddy weg.

00:07:55: Er tauchte in die Wollee, erkuschelte sich hinein Und verschwand in der wohligen Wärme.

00:08:00: Alle Kälte des bisherigen Tages war weg.

00:08:03: Teddy, komm zu mir das ist schon schön warm.

00:08:07: Guckt ja seinen Bruder zu sich und edit hat es ihm.

00:08:09: gleich folgt ihm in den Wohlkarton und beide wärmten sich auf.

00:08:16: Hier können wir bleiben bis die Heizung repariert ist,

00:08:19: träumte Eddie.

00:08:20: Daraus wird wohl nix!

00:08:22: holt ihn Herr Spinnemann in die Realität zurück

00:08:24: oder glaubt ihr Frau Stimmel bringt euch etwas zu essen hier auf dem Dachboden?

00:08:31: Der Spinneman grinste.

00:08:33: daran hätte Eddie gar nicht gedacht.

00:08:35: Spätestens, wenn sie Hunger kriegten mussten Sie ja wieder zu Frau Stimmel hinunter.

00:08:39: Wieder in die rutschigen Treppen hinab.

00:08:41: Wieder durch die Kälte des ungeheizten Hauses.

00:08:45: Etti musste sich etwas einfallen lassen.

00:08:48: Wie konnte man Frau Stimmel dazu bringen das Essen zu ihnen auf den Dachboden zu bringen?

00:08:54: Zumindest so lange bis die Heizung wieder funktionierte?

00:08:59: Vielleicht müssen wir Frau Stimmel einfach zeigen, dass wir uns hier oben wohlfühlen.

00:09:04: Mit der Reden können wir ja nicht, aber wir können versuchen sie auf den Dachboden zu locken.

00:09:09: Teddy, komm mit!

00:09:10: Einmal müssen wir noch die Treppen runter.

00:09:13: Einmal muss Frau Stimmel davon überzeugen, dass sie uns durch das Haus und die Treppe hinauf folgen soll.

00:09:19: Dann zieht sie bestimmt ein, dass es unten viel zu kalt für uns ist.

00:09:23: Wer weiß?

00:09:24: bringt sie uns auch den Voltkarton hinunter.

00:09:26: Dann können wir euch vor unserer Höhle mit der Wolle gemütlich

00:09:30: machen.".

00:09:31: Wieder will ich folgte Teddy seinem großen Bruder und die beiden rutschten die Treppen hinunter, vom Dachboden ins Obergeschoss und von dort weiter hinunter bis zum Erdgeschoss.

00:09:42: Unten setzten sich auf ihre Plätze unter dem Stuhl im Esszimmer und warteten, dass Frau Stimmel mit dem Essen kommen würde – doch sie kam nicht!

00:09:50: Frau Stimmel saß noch immer auf der Couch Eine Tasse Thee in der Hand, die Decke um den Körper gelegt.

00:09:57: Der Größere der beiden Mäuse überlegte.

00:10:00: So langsam bekam er wirklich Hunger!

00:10:02: Dann fasste er sich ein Herz lief zu Frau Stimmel, sprang auf die Couch und setzte sich neben sie.

00:10:10: Frau Stimels Sein verwundert an...

00:10:12: Ach mein Mäuschen, Euch habe ich ja ganz vergessen.

00:10:16: Euch ist es bestimmt auch kalt und zu fressen habt ihr heute noch nichts bekommen.

00:10:21: Brauch meine

00:10:22: Kleine!".

00:10:23: Ich bringe euch etwas zu essen.

00:10:25: Das war einfacher,

00:10:26: als Eddie gedacht hatte.

00:10:28: Frau Stimmel lief in die Küche Schnitt zwei große Stücke des Marmorkuchens ab, den sie am Vortag gebacken hatte und stellte den Teller mit dem Kuchen neben der beiden Mäuse auf dem Boden Und die beiden machten sich sofort darüber her.

00:10:42: Für kurze Zeit war die Kälte im Haus vergessen.

00:10:46: Die alte Dame setzte sich dabei neben die Mäuser auf den Boden und lehnte sich an die Wand.

00:10:51: Die Decke hatte sich nach wie vor eng um den Körper geschlungen.

00:10:55: Mit einem freundlichen Lächeln beobachtete sie die mampfenden Mäuse, die kaputte Heizung.

00:11:01: hat er auch sie für einige Minuten vergessen.

00:11:05: Als die Mäuschen schon fast alles aufgegessen hatten klingelte plötzlich das Telefon.

00:11:10: Frau Stimmel schreckte auf, erhob sich und ging zum Apparat.

00:11:15: Ja?

00:11:16: Stimmel?

00:11:19: Das kann doch nicht sein!

00:11:20: sagte sie unterhob die Stimme.

00:11:22: Das ist doch nicht möglich!

00:11:23: Wissen Sie eigentlich, wie kalt es mir ist?

00:11:26: Drei Tage

00:11:27: erst in drei Tagen soll ein Handwerker kommen der meine Heizung repariert.

00:11:32: Ich bin schon seit so vielen Jahren Kundin bei Ihnen.

00:11:35: Ja ja das werde ich auch tun.

00:11:37: Darauf können Sie sich verlassen.

00:11:39: Ich werde Ihrem Chef einen Brief schreiben der sich gewaschen hat.

00:11:44: Sie verabschiedete sich knapp und knallte den Hörer auf das Telefon.

00:11:49: So wütend hatten die Mäuse Frau Stümmel erst einmal erlebt, nämlich als sie gedacht hatte, die beiden hätten ihre Speisekammer geblündert.

00:11:56: Scheinbar würde es noch mehrere Tage dauern bis die Heizung repariert werden würde.

00:12:02: Frau Stümmel kehrte zu den Mäusen zurück, setzte sich wieder auf dem Boden und vergrubt den Kopf in den Händen.

00:12:10: Der Handwerker kommt erst in drei Tagen.

00:12:13: Drei Tage müssen wir in dieser Kälte aushalten,

00:12:16: schlucht zu sie.

00:12:17: Freht ihr eigentlich auch?

00:12:19: Ihr Mäuschen,

00:12:21: fragte sie.

00:12:22: Das war die Gelegenheit!

00:12:24: Eddie sprang auf, rannte im Kreis um Frau Stimmel herum und dann zur Treppe, um gleich wieder zu ihr zurückzukehren.

00:12:31: Auf diese Art hatte er ja schon einmal gezeigt, dass sie ihm folgen sollte.

00:12:35: Ich komme ja schon mein Mäuschchen,

00:12:37: reagierte sie mit einem traurigen Lächeln und lief ihm hinterher.

00:12:42: Teddy hatte gar nicht so schnell gemerkt was sein Bruder vorhatte und watschlte nun voll gegessen wie er war hinter den beiden her.

00:12:50: Der Mäuse-Erpel hatte Schwierigkeiten, die beiden einzuholen.

00:12:54: Denn Eddie kletterte schon die ersten Stufen der Treppe hinauf.

00:12:58: Froschtimmelwaffe wird!

00:13:00: Willst du nach oben?

00:13:01: fragte sie.

00:13:03: Dann komm und setz dich auf meine Hand –

00:13:05: ich trag dich.

00:13:06: Zeig nur immer mit deiner süßen Mäusennase in die Richtung, in die ich

00:13:09: gehen

00:13:09: soll.".

00:13:10: Sie bügte sich und legt ihre Hand auf die Stufe auf der Eddie saß.

00:13:15: Dieser Griff natürlich die Gelegenheit sofort und stieg hinauf.

00:13:19: Nun

00:13:19: hat er auch Teddy die Beine erreicht und Frau Stümmel legte für ihn ihre andere Hand auf die Stufe.

00:13:25: Auch er stieg hinauf und holte Tiefluft, so voll wie sein Magen war hätte es nie alleine bis auf den Dachboden geschafft!

00:13:35: Das war mal ein Transport-Service.

00:13:38: Eddie trete den Kopf in Richtung der Treppenstufen und reckte die Nase nach oben – immer nach oben.

00:13:44: Und der Meusetransporter im Person von Frau Stümmel setzte sich in Bewegung.

00:13:49: Als sie im ersten Obergeschoss angekommen waren, hielt die alte Dame an.

00:13:53: Doch Eddie zeigt mit seiner Nase weiterhin nach oben – also ging sie weiter!

00:13:58: Sie war sehr überrascht als sie die offene Tür zum Dachboden sah.

00:14:02: doch nochmal überraschte sie der umgeworfene Wollkarton auf dem Dachboten lag, Eddie Gabbe zu verstehen dass er ihn hinunterlassen sollte indem man mit seiner nase immer wieder in ihre Handfläche stupste.

00:14:14: und genau das tat sie.

00:14:16: Die Mäusebruder wurden abgesetzt und schlüpften sofort in den Wollkarton.

00:14:20: Dort genossen sie ja nur die Wärme, die sie als bald umschloss.

00:14:25: Frau Stimmel konnte sich ein Lachen nicht verknifen.

00:14:27: Ich verstehe schon

00:14:28: ihr schlauen Mäuschen!

00:14:30: Ihr braucht etwas mit dem ihr euch ein warmes Nest bauen könnt?

00:14:33: Kommt, lasst uns den Karton einfach mit nach

00:14:35: unten nehmen.

00:14:36: Und sie hoppt den Karton mitsamt der Wolle, mitsamt den Mäusen darin hoch und trug ihn hinunter ins Erdgeschoss Die Tür zum Dachboden ließ sich geistesabwesend offen stehen.

00:14:48: Unten angekommen stellte sie den Karton neben die Höhle der Mäuse auf dem Boden und rät ihn auf die Seite.

00:14:55: Nun war es für die beiden frühere Mäuser ein leichtes, sich aus der Wolle als schönes warmes Nest in ihrer Höhe zu bauen.

00:15:02: Jetzt konnte ihnen die kaputte Heizung nichts mehr anhaben!

00:15:06: Die Mäusse fühlten sich endlich wieder Mäusse wohl.

00:15:10: Nur Frau Stimmel hatte sich wieder auf den Boden gesetzt und den Kopf in die Hände gelegt.

00:15:16: Für sie war nach wie vor klar, nicht klar, wie sie mit dem Problem der kaputten Heizung umgehen

00:15:23: sollte.".

00:15:24: Nachdem Erdion hätte ihre Höhle fertig ausgebaut hatten, schauten Sie noch einmal zu der alten Dame hinaus.

00:15:31: so sehr beschäftigte sie die traurige alte Frau.

00:15:41: Woher ich so schnell einen Handwerker kriegen soll?

00:15:45: Ein böse Brief wird sicher auch nichts ändern.

00:15:47: Davon wird das Haus nicht wieder

00:15:50: warm.".

00:15:51: Da hatte Eddie eine Idee.

00:15:53: Er ging zurück in die Höhle und suchte das kleine Foto, dass Herr Spinnermann ihn am Tag zuvor gebracht hat.

00:16:00: Er nahm es vorsichtig in den Mund und lief damit hinaus zur Frau Stimmel um es ihr zu bringen.

00:16:05: Was genau das bewirken sollte?

00:16:07: War ihm nicht klar... Doch schlimmer als jetzt!

00:16:10: Mit einer unsackbar traurigen Frau Stümmel konnte es ohnehin nicht werden.

00:16:16: Als Eddie das Foto vorher auf den Boden gelegt hatte, betrachtete sie es fassungslos – alle Farbe wie aus ihrem Gesicht!

00:16:24: Dann kam die Farbe langsam wieder und ein liebevolles Lächeln machte sich in ihrem Gesicht breit.

00:16:31: Wo hat er denn dieses Foto her?

00:16:34: Wandte sie sicher an die Mäuse….

00:16:36: Ach bestimmt als er auf dem Dachboden wart….

00:16:39: Ich hatte mich schon gewundert, warum die Tür offen stand.

00:16:42: Kommt!

00:16:43: Setzt euch zu mir – ich werde Euch erzählen wer das auf dem Foto ist.

00:16:48: Teddy huschte aus der Höhle, kletterte vorsichtig das Bein von Frau Stimmel hoch und setzte sich auf ihr linkes Knie.

00:16:56: Sein großer Bruder macht es ihm auf den rechten Knie nach und dort gemütlich.

00:17:01: Und Frau Stimme begann zu erzähln.

00:17:05: Vor vielen Jahren als wir noch eine junge Frau gewesen waren sei es in der Welt noch ganz anders aus als heute.

00:17:12: Ohne Handy, ohne Millionen von Autos auf den Straßen – die Welt war noch viel langsamer, gemütlicher!

00:17:20: Man nahm sich Zeit füreinander, ohne die Hektik

00:17:23: wie

00:17:23: man sie heute kennt.

00:17:25: Es war kein Fernsehen notwendig um es sich abends gemütlich zu machen.

00:17:30: Man setzte sich zusammen vor dem warmen Ofen und unterhielt sich oder spielte ein Spiel.

00:17:37: In dieser Zeit lernte ich Heinz kennen.

00:17:39: Es war Liebe auf den ersten Blick und wir haben schnell geheiratet.

00:17:43: Einige Jahre später kam dann unser Sohn Thomas zur Welt, den seht ihr auch auf diesem Bild!

00:17:49: Er war ein tolles Kind, ein guter Schüler – und später hat er sogar studiert.

00:17:55: Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, auch als er schon erwachsen war.

00:18:00: Vor fünf Jahren starb Heinz ganz plötzlich und für mich brach eine Welt zusammen.

00:18:06: Immer öfter habe ich die Hilfe von Thomas gebraucht.

00:18:09: Immer wieder habe ich ihn angerufen und irgendwann, den Grund kenne ich gar nicht mehr, hat er sich nicht mehr bei mir gemeldet.

00:18:19: Nach und nach ist der Kontakt

00:18:21: abgebrochen.

00:18:23: Seit etwa einem Jahr habe ich nichts mehr von ihm gehört.

00:18:28: Ich vermisse ihn so

00:18:30: sehr.".

00:18:31: Sie brach ab nahe meinen Taschentuch aus ihrer Schürze und putzte sich die Nase.

00:18:37: Eddie und Teddy waren wie erstatt, sie schaut ineinander an und beiden war sofort klar was der andere dachte.

00:18:46: Wir müssen

00:18:47: Frau Stimmel

00:18:49: helfen!

00:18:51: Und das Wie

00:18:53: würden Sie

00:18:54: später mit Herrn Spinnemann

00:18:57: besprechen?

00:19:00: Und hier bin ich nochmal mit dem Versprochenen hinterher.

00:19:04: Ja, wie kommt man dazu in eine Kinderbuchgeschichte mit dem Titel Der Verlorene Sohn zu schreiben?

00:19:10: Ich glaube ich habe schon bei den anderen Hinterhererklärungen gemerkt dass ganz viel was im Eddie Erdmaus Buch steht mich in irgendeiner Art und Weise beschäftigt hat.

00:19:21: Und nein zum Glück hatte ich nie ein derartiges Problem weder im Kontakt zu meinen Eltern noch im Kontakt von meinen Kindern zu mir.

00:19:29: Aber ich sehe doch, um mich herum ganz viele Freunde und Bekannte, wo es Streit in der Familie gibt.

00:19:36: Geschwisterte, die nicht mehr miteinander reden.

00:19:39: Eltern und Kinder, die keinen Kontakt mehr zueinander haben.

00:19:42: Und ich als extrem harmoniebedürftiger Mensch habe mir das schon oft die Frage gestellt wie kommt sowas zustande?

00:19:50: Wie kann man Menschen, die sich eigentlich lieben dazu bringen dass sie sich voneinander entfernen?

00:19:57: dass ich da so ein paar Gedanken mit reingebracht habe.

00:20:01: Vielleicht hört man auch schon so ein bisschen raus, dass es da möglicherweise ein Missverständnis gibt wenn die Frau Stümmel sagt sie weiß gar nicht so ganz genau warum und weil ich gemerkt hab das ist eigentlich zu viel wird für einen Kapitel und weil Ich gemerkt habe dass auch diese Herleitung Es ist kalt Eddie dazu der Frau Stimmel dieses Bild zu zeigen, weil er sich einfach überlegt.

00:20:25: Er könnte sie vielleicht

00:20:26: irgendwie so

00:20:27: ein bisschen aufmundern.

00:20:29: Das hat alles so lange gedauert dass ich gedacht habe Ich mache einfach zwei Kapitel daraus.

00:20:33: Weil mein ursprüngliches Ziel war ja immer gewesen einen Kapitel etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten lang sein zu lassen Dass man das ungefähr in einem Abend lesen kann.

00:20:42: und damit hab ich eigentlich eingeleitet was hoffentlich im nächsten Kapitel passieren wird.

00:20:49: Und das wird die Fragestellung sein, wie kriegt man denn wieder irgendwie eine Verbindung zwischen Frau Stümmel und Thomas Herr?

00:21:31: Und das war's schon wieder mit der Quotenschwabe, liest Eddie Erbmaus diesmal mit der zehnten Folge.

00:21:37: Ich hoffe es hat euch gefallen.

00:21:38: wie immer von mir der Hinweis dass ich mich über Feedback freue.

00:21:41: egal in welcher Art und Weise als Form wäre man tatsächlich per E-Mail am liebsten weil ich momentan auch extrem schwer telefonisch erreichbar bin Und von daher hoffe ich, dass ihr euch genauso sehr wie ich auf das Finale mit den letzten beiden Kapiteln des ersten Buches freut.

00:21:59: Den ersten Teil davon, Kapitel elf der verlorene Sohn zwei wird ihn vierzehntagen erscheinen.

00:22:06: Seid dabei!

00:22:07: Wieder auf allen gängigen Podcast-Plattformen.

00:22:11: Und auch wenn es nicht so wahnsinnig viele Neuigkeiten auf der Homepage gibt, möchte ich doch nochmal darauf verweisen.

00:22:16: www.quotenschwabe.de Erzählt gern von Eddie Erbmaus weiter!

00:22:21: Ich würde mich freuen, wenn die Community noch ein bisschen größer wird für dich das ganze Aufsprechen vorlesen.

00:22:27: Ansonsten freue ich mich über jeden Einzelnen von euch und wünsche euch einen wunderschönen Sommer bis in zwei Wochen.

00:22:36: Tschüss euer Markus.

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